Grosskampftag

Wenn man sich zuviel vornimmt, sieht es überalls aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen 😉  Es sind ja noch nicht alle Kisten und Koffer fertig ausgeräumt, die ich gestern abend ausgeladen habe.

Gefrievorräte runter getragen und in die Gefrierschränke gestopft, wo noch etwas Platz ist. Der ältere Schrank ist schon stark vereist, die Schubladen klemmen. Gefrierbox aus dem Auto gehoben und angeschlossen, jetzt ist nur noch etwas HuFu und was für Peter drin.

Jetzt kann ich auch den W-koffer ausladen und ausräumen, im W-schrank ist noch Platz. Die sperrige Kiste kommt in die Hütte.

Vor Garage und Haus Rasen gemäht. In der Einfahrt auf den Gittersteinen war es noch nicht besonders hoch, nur die gelben Blumen (Habichtskraut?). Aber auf der Seite war es schon eine ganze Menge.

Restlichen Döner vertilgt, es ist heute bedeckt und nicht ganz so heiss. Jetzt ist erst mal etwas Mittagsruhe angesagt, gestern hatten wir ja auch keine richtige Pause.

Auf einmal fängt Ayka an zu Knurren. Ich muss erst mal wach werden, was ist da los? Resi ist vor der Haustür. Da kann ich ihr gleich den Rehbraten mitgeben.

Also weiter machen, oben schon mal Betten abziehen usw. Waschen kann ich morgen, heute ist nicht wirklich  Wäschetrockenwetter.

kurze Kaffepause, dann mähe ich noch die Einfahrt bis zur Strasse und die kleine Wiese an der Seite. Es kommt ein wenig Sonne durch.

Unser Wasserspielzeug ausprobiert: es hat verschiedene Düsen, der Eimer ist aber fast noch zu klein.

Abends gibt es Rindsschnitzel mit Olivenbrot.

Sonntag – Ferienzeit – Reisetag

Anreise von morgens 7 Uhr bis kurz vor 18 Uhr, mässig Verkehr ohne LKW, viele Bausstellen – aber im Fluss, 3 x Halt zum Aufladen wobei ich jedesmal noch weiter hätte fahren können (Restladung 17 – 25 %). Planänderung bringt aber nichts, die bekannten Plätze haben Dach sowie Möglichkeit für Essen und Toilette in der Nähe und Platz zum Hunde ausführen, und sind preislich im Rahmen. Selber fahren macht weniger Müde, da man konzentriert bleibt. Trotzdem ein langer Tag.

Erst mal Rundgang durchs Gelände, Hunde bewegen – da läuft gerade die Fischfütterung.

Die meisten Taschen ausgeladen, Auto in die Garage, Gefrierbox am Strom angeschlossen. Hunde gefüttert. Dann gönne ich mir den Döner, den ich in Aspang mitgenommen habe. Ich packe aber nur die Hälfte, da ich bei jedem Halt etwas gegessen habe. Es ist noch sehr warm draussen, aber um halb neun wird es schon dunkel.

Dann gehen wir wohl mal früh ins Bett.

Wetterumschwung

Nach dem Unwetter am Sonntag abend ist es von fast 30 Grad auf unter 10 Grad abgekühlt, man muss wieder einheizen.

Am Montag früh waren wir im Nebel bzw. in den tiefhängenden Wolken. Es hat weiterhin mit kurzen Unterbrechungen ausgiebig geregnet, bis heute (Dienstag) abend kommen da ca 130 Liter Niederschlag zusammen. Der Regenmesser war zweimal bis zum überlaufen voll und noch mehr.

Das alte Teichbecken hat seinerzeit überhaupt kein Wasser gehalten, als ich es für Uleika als Schwimmbecken nutzen wollte.

Später haben wir es mit Ästen, Heu und ähnlichen Gartenabfällen gefüllt. Jedes Jahr kommt eine Schicht darauf, die aber wieder zusammensinkt. Inzwischen haben sich die Löcher im Untergrund gut verschlämmt, so dass es jetzt öfter unter Wasser steht. Diesmal war es aber randvoll bis zum überlaufen.

 

Unwetterschäden

Es sind zwar einige Sachen gut nass geworden, aber nichts weiter kaputt gegangen.

Die Abflussrinnen im Weg sind zugeschwemmt, müssen wieder freigelegt werden.

Manche Schneehaufen sind am nächsten Tag noch zu sehen.

Die Petersilie hat überlebt, ich musste sie aber von einer Eisschicht befreien, damit sie nicht noch erfriert.

Die Natur ist allerdings arg mitgenommen. Von Bäumen und Sträuchern sind Blätter und Tannenspitzen abgeschlagen, manche Pflanzen und Blüten zerfetzt, Beeren abgeschlagen und das Gras im Hang teilweise wie platt gewalzt. da brauche ich so bald nicht zu mähen.

Unser kleiner Apfelbaum hat trotz guter Blüte nur drei Äpfen angesetzt, die anderen garnichts. Die Äpfel hängen noch dran, sind aber vom Hagel angeschlagen. Das gibt sicher braune Flecken.

 

volle Breitseite

Heute war es in der früh bereits wieder sonnig und heiss. Lt. Wettervorhersage sollte es Regen geben, dann wieder eher doch nicht – da kann man sich nicht darauf verlassen.

Vormittags Heuhaufen weggeräumt. Ich könnte noch was mähen, dazu ist es mir aber zu heiss.

Mittags gegrillt, war gut und reichlich, für die Hunde fiel auch was ab.

Nach der Mittagsruhe im kühlen gab es Erdbeerkuchen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Etwas Schreibkram erledigt. Dann kam mir die Idee, noch die kleine Wiese zu mähen, falls es doch regnet. Sieht jetzt wieder richtig gut aus, auf den Maulwurfschäden vom Frühjahr ist wieder Gras gewachsen.

In der Ferne hört man es leise Grummeln, also besser noch die frisch gewaschene Decke abhängen, Liegestuhl, Polster und Sonnenschirm wegräumen und was sonst noch nass werden könnte.

Inzwischen warteten auf dem Grill schon die restlichen Steaks fürs Abendessen. Lt. Wetter-App hängt das Gewitter noch hinter dem Semmering, hört sich aber deutlich näher an. Wir sitzen ja unterm Dach.

Alles Gute kommt aus der Steiermark! Die Wetter-App hinkt hinterher, lt. Echtzeit-Blitzortung kommt das Gewitter von Süden übern Kamm und wir sind mittendrin. Schon beginnt es zu regnen, erste Hagelkörner klackern auf Dach und Boden, dann immer mehr. Das sieht zuerst noch ganz lustig aus.

 

Schnell noch mit dem Schirm zur Garage und die Blumen unters Dach geschoben. Der Hagel wird immer mehr, die dicken Brocken springen hoch und fliegen bis auf die überdachte Terrasse, auf den Grill, auf die Teller . . .

jetzt ist es doch besser, das Essen ins Haus zu bringen und den Grill auf den Tisch zu retten. Hat drinnen auch noch geschmeckt.

Hinterher sieht es aus, als hätte es geschneit.

Wir mussten auf der Terrasse Schnee schieben, der Hagel lag bis zu 2 cm hoch. Auf dem Pflaster taut er dann von alleine weg, die Terrasse und die Sessel trocknen auch wieder.

am Teich

Wir kontrollieren öfter am Teich ob alles in Ordnung ist. Diesmal hatten wir Glück, keine Ausfälle. Jetzt wo es mehr Forellen sind kann man sie auch eher umher schwimmen sehen. Bei der Hitze halten sie sich aber meist in den schattigen Randbereichen auf. Manchmal sieht man sie springen. Wir haben genug Mücken über dem Wasser.

Wenn man ruhig auf der Bank sitzt und wartet kann man auch gut einige Libellen beobachten, die über dem Teich im Kreis fliegen.

neue Fische

Diesmal haben wir uns eine gut verschliessbare Tonne besorgt und fahren direkt in der Frühe los, um noch ein paar Fische zu holen.

Der Transport geht mit der verzurrten Tonne einwandfrei, bis zum Teich müssen wir schleppen, dann ausleeren –  drei oder vier von den 11 Forellen sinken auf den Boden, Bauch nach oben – oh je. Drei haben sich nach etwas Unterstützung schnell erholt, bei einem dauert die Reanimation länger – aber er hat es dann auch geschafft.